Das Projekt

CITIES BY HEART ist ein Projekt, welches Artikel 3, Abschnitt 3 des Lissabon-Vertrags betrachtet, der besagt:” Die [Europäische] Union soll den Reichtum ihrer kulturellen und sprachlichen Diversität und den Schutz und die Entwicklung des Kulturerbes in Europa sichern”. Auch Artikel 167 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union, welcher der Kommission die spezifische Aufgabe erteilt, die Mitgliedsstaaten in ihrer Diversität und dem gemeinsamen Kulturerbe zu unterstützen.

Aufeinanderfolgende Migrationswellen haben die Städte und ihr Umland in Europa geformt. Ein durch internationale Migration geschaffener Kulturmix in Europa stellt einen noch unterschätzten Wert dar. Was Tourismus und soziale Perspektiven betrifft, so sollte die Gelegenheit ergriffen werden, die Chance des Kulturerbes in Europa zu nutzen, selbst wenn dies von extremistischen/politischen Seiten nicht so gesehen wird.

Die Projektidee ist, eine Art “Null-Kilometer”-Tourismus zu fördern, bei dem die Akteure BürgerInnen sind, die einen familiären oder individuellen Migrationsweg haben, ohne zu berücksichtigen, ob sie neu angekommen oder seit mehreren Generationen in der Nachbarschaft ansässig sind.

Das Projekt befasst sich auch mittels dem entwickelten Trainingangebot mit sozialer Inklusion. Dies umfasst eine erste Trainingphase unter Jugendarbeitern, Stakeholdern aus multikulturellen und benachteiligten Gegenden, Vereinen oder z. B. dem Management von Sozialzentren. In einer zweiten Phase erfolgt der Wissenstransfer an eine junge, benachteiligte Bevölkerung in Europa, die auch persönliche Erfahrungen mit der Integration in Europa haben.

Es gibt Touren für: erstens die Bevölkerung der benachteiligten Gebiete, die ein besseres Verständnis der verschiedenen Seiten von Migration erhalten können; zweitens auch internationale Touristen, die neue Tourismuserlebnisse, die näher bei der Bevölkerung liegen, sucht und Vergangenheit und Gegenwart in Europa unter kultureller Diversität kennenlernen kann.

Dieses Konzept der Touren schließt auch Anbieter des Wirtschaftslebens mit ein: Restaurantbetreiber, Händler, Gastgeber u.ä. können besucht werden. Hierzu gibt es zwei Ziele: Verbindungen zwischen den BewohnerInnen von städtischen Gebieten zu schaffen, die auch Konflikte in der Gemeinschaft verhindern helfen könnten und eine wirtschaftliche Komponente für die benachteiligten Bezirke und ihre BewohnerInnen bringen soll.

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